No. 310
Ausgabe #310 Cover

ORF eins erzählt ab 14. August wieder „CopStories“

Start der dritten Staffel der ORF-Serie mit u. a. Zeiler, Falck, Kottal und den Neuzugängen Muslu und Kaudelka

Dramatisch, fiktional und doch so nah an der Realität wie möglich: Von seiner wahrscheinlich authentischsten Seite präsentiert sich der Polizeialltag, wenn ab 14. August 2018 (jeweils Dienstag um 21.05 Uhr in ORF eins) wieder „CopStories“ auf dem Dienstplan der Ottakringer Kieberer um u. a. Johannes Zeiler, Serge Falck und Claudia Kottal stehen. Die zehn Folgen der dritten Staffel, die auch diesmal jeweils einen Arbeitstag umfassen, entstanden erneut unter fachkundiger Beratung erfahrener Polizeibeamter des Landeskriminalamts Wien. Die Vorbereitungen auf die „CopStories“-Dreharbeiten waren besonders umfangreich und vielfältig, um den Mitwirkenden die Möglichkeit zu geben, den Polizeialltag hautnah mitzuerleben und ein Gespür dafür zu bekommen, wie verantwortungsvoll und gefährlich der Beruf tatsächlich ist. Erfahrene Einsatztrainer ermöglichten gestern, am Dienstag, dem 31. Juli, im Bundesamtsgebäude Erdberg – einer Einrichtung, in der Polizisten und Polizistinnen jährlich geschult werden – einen Blick hinter die Kulissen. Das Einsatztraining fand unter Anwesenheit von u. a. ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner, Vertretern der Landespolizeidirektion Wien, zahlreicher Hauptdarstellerinnen und -darsteller, der Drehbuchautorinnen und -autoren sowie von Produzent Florian Gebhardt statt.

Murathan Muslu und Barbara Kaudelka verstärken das Stammteam

Ab Staffel drei neu im Stammteam um Johannes Zeiler, Serge Falck, Martin Zauner, Claudia Kottal, Kristina Bangert, Martin Leutgeb, Holger Schober, David Miesmer, Michael Steinocher und Cornelia Ivancan mit dabei sind Murathan Muslu und Barbara Kaudelka (ab Folge 27). Neben Proschat Madani wird der Cast auch diesmal wieder von Verena Altenberger, Sonja Romei, Reinhold Moritz, Alev Irmak, Christian Dolezal, Jevgenij Sitochin, Cornelius Obonya, David Oberkogler, Michael Weger und Corinna Pumm sowie erstmals Mathilde Graf verstärkt.

 In Episodenrollen spielen u. a. Lili Epply, Aaron Friesz, Hilde Dalik, Doris Hindinger, Andreas Kiendl, Julian Loidl, Reinhard Nowak, Johannes Nussbaum, Veronika Polly, Doris Schretzmayer, Marie-Luise Stockinger, Christian Thomas und Sebastian Wendelin. Regie führten erstmals Michi Riebl und Umut Dag sowie erneut Christopher Schier. Gedreht wurden die zehn Folgen in Wien und Niederösterreich. Die Drehbücher stammen von Mike Majzen, Guntmar Lasnig und Karin Lomot (nach einer Idee von Pollo de Pimentel). „CopStories“ ist eine Produktion der Gebhardt Productions im Auftrag des ORF. 

Umfassende und intensive fachkundige Beratung 

Die umfassende und vielseitige fachkundige Beratung hat für die Autoren und das Team hinter der Kamera schon bei der Entwicklung der Geschichten begonnen. Die Schauspielerinnen und Schauspieler konnten sich im Rahmen einer intensiven Vorbereitung einem sogenannten Einsatztraining unterziehen, um für den Polizeialltag bestmöglich gerüstet zu sein. Auf dem Programm standen dabei u. a. Schlag-, Wurf- und Festnahmetechniken, das Sichern und Stürmen von Räumen sowie Nahkampf- und Schusstraining, aber auch realitätsnahe Abläufe von Einsätzen und Amtshandlungen wie das korrekte Abgeben von Funksprüchen. Einzelne Mitwirkende hatten sogar die Möglichkeit, die Profis auf Streife zu begleiten.

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Realität reicht der Fiktion die Hand“

„Die ,CopStories‘ sind zurück! Und zeigen wieder, wie Realität der Fiktion die Hand reicht. In enger Kooperation und hervorragender Zusammenarbeit mit der Wiener Polizei auf Augenhöhe haben reale Fälle um die tägliche Polizeiarbeit Einzug gehalten in die Geschichten der Cops und deren Herausforderungen ihres (Privat-)Lebens. Dass die wunderbaren Drehbücher in spannender und berührender Weise von Top-Schauspielerinnen und -Schauspielern unter der Leitung eines großartigen Produzenten zum Leben, realitätsabbildenden Sein erweckt wurden, haben schon die ersten zwei Staffeln bewiesen. Und wenn wir das Lob des Wega-Kommandanten, ,Da finden wir uns in vielen Situationen wieder‘, hören, kann sich unser Publikum auf weitere ,CopStories‘-Einsätze mit Profi-Setting freuen!“

Johannes Zeiler: „Ein klasser Typ, eine schöne Führungsfigur“

Johannes Zeiler ist erneut in der Rolle von Oberst Andreas Bergfeld und damit als Chef der „CopStories“-Truppe zu sehen. Was die Figur in der dritten Staffel erwartet? „So manche Untiefen, die bislang geschlummert haben, kommen zum Vorschein. Alte Themen und vor allem Beziehungsgeschichten werden immer brisanter – im Positiven wie Negativen. Eine alte und eine neue Liebe, doch das harmoniert leider nicht besonders gut miteinander. Jedenfalls tritt Oberst Bergfeld in der neuen Staffel auch mit seiner privaten Geschichte in den Vordergrund. Ich mag den Charakter sehr gern. Er hat etwas Gerades und Ernsthaftes, aber auch Emotionales, das der Rolle weitere Farbe gibt. Ein klasser Typ, eine schöne Führungsfigur.“ Und weiter über die dritte Saison: „Das Team freut sich auf zwei Neuzugänge, und neben spannenden Fällen werden auch die folgenübergreifenden Handlungsstränge, die die Russenmafia betreffen, weiterverfolgt – bis zu einem großen Showdown zum Staffelfinale.“

Zeiler über die Realitätsnähe der Serie: „Ich denke, dass die Arbeit der Polizisten und Kripo-Leute in ,CopStories‘ sehr realistisch dargestellt wird. Wir haben ganz stark mit der Kripo zusammengearbeitet, auch die Drehbücher wurden überprüft. Und ich durfte sogar bei einem echten Einsatz mit verdeckten Ermittlern mitfahren. Das alles war sehr viel wert. Auch während unserer Arbeit hatten wir immer wieder die Möglichkeit zu interessanten Gesprächen, um etwas vom Alltag mitzubekommen und auch davon, wie die Damen und Herren miteinander umgehen und so drauf sind. Das hat mir viel Stoff und Futter für die Rolle gegeben.“ 

Barbara Kaudelka: „Ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte und seinem eigenen Schicksal“

 Als Dienstführende Inspektorin Patrizia Kratzer geht Barbara Kaudelka in der dritten „CopStories“-Staffel erstmals auf Streife. Barbara Kaudelka über ihre Rolle: „Was Patrizia und ich gemeinsam haben, ist, dass wir beide nicht unbedingt auf den Mund gefallen und neugierig sind. Patrizia bringt frischen Wind ins Team, aber natürlich auch ihre eigenen Sorgen und Lasten. Und leider wird sie nicht von allen ganz so herzlich empfangen, wie sie es sich vielleicht wünschen würde. Tatsächlich wurden Murathan Muslu und ich aber vom ersten Tag an sehr liebevoll in die ,CopStories‘-Familie aufgenommen, und es hat mir großen Spaß gemacht, diese Figur, die im Laufe der Geschichten eine spannende Entwicklung durchmacht, zu spielen. Für mich ist es spannend und zeichnet die Serie aus, dass wir genau das zeigen und erzählen: den Menschen hinter der Uniform und seine ganz persönlichen Geschichte.“

 

Und Kaudelka weiter über die Vorbereitung: „Vor den Dreharbeiten haben wir in einem intensiven Einführungstraining u. a. gelernt, wie man Handschellen anlegt, eine Waffe richtig hält und potenzielle Gegner zu Boden bringt. Was mich abseits davon besonders interessiert hat, war, wie es Frauen speziell in diesem Beruf ergeht. Deshalb habe ich mich beim Spazierengehen in Wien einfach mit Polizistinnen über ihren Alltag unterhalten und dabei viel Spannendes erfahren. Vor einigen Jahren wäre es für mich tatsächlich eine Zeit lang eine Option gewesen, zur Kriminalpolizei zu gehen. Daraus wurde dann zwar nichts, aber durch ,CopStories‘ habe ich den Spagat nun doch geschafft. Und genau das ist ja auch das Schöne an unserem Beruf, dass wir die Möglichkeit bekommen, immer wieder Neues ausprobieren zu dürfen.“

 

Produzent Florian Gebhardt: „Zu 100 Prozent originär“

 

„Läuft das tatsächlich so ab? Wie funktioniert der Alltag im realen Leben? Und wo sind die Glaubwürdigkeitsgrenzen? Schon im Rahmen der Vorbereitungen und beim Schreiben der Drehbücher haben wir den Kontakt zur Polizei und damit zu jenen Menschen gesucht, deren Arbeitsumfeld wir in dieser Serie abbilden. Außerdem wurden die Schauspielerinnen und Schauspieler umfassend von den Profis beraten und haben intensive Einsatztrainings absolviert. Dafür darf ich der Polizei noch einmal ein großes Dankeschön aussprechen. Selbstverständlich ist im Sinne der Dramaturgie nicht alles echt, was wir zeigen. Doch die Realitätsnähe von ,CopStories‘ ist und bleibt ein ganz besonderes Merkmal der Serie. Genau wie die Tatsache, dass Polizisten auch nur Menschen sind, die neben einem herausfordernden Job ein oft nicht weniger herausforderndes Privatleben zu meistern haben. Was die dritte Staffel besonders auszeichnet: Die neuen Folgen sind zu 100 Prozent originär, da wir die Geschichten-Vorlage des holländischen Originals endgültig verlassen haben. Ich freue mich sehr, mit ,CopStories‘ ab 14. August wieder Partner des ORF sein zu können, der wie kein anderer Sender in Österreich eine so hohe Schlagkraft fiktionaler Produktionen bietet.“

 

Fotorechte: ORF/Petro Domenigg

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