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Sa 11.07.

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103:48
Mapplethorpe: Look at the Pictures KÜNSTLERPORTRÄT, GB 2016
Pornografie oder Kunst? Heute stellt sich diese Frage bei Robert Mapplethorpes Werk nicht mehr, auch wenn 30 Jahre nach seinem Tod sein Werk immer noch diskutiert wird. Fast 40 Millionen Dollar ist sein Archiv inzwischen wert. „Look at the pictures!“ war der empörte und skandalisierte Aufruf des US-Senators Jesse Helms, der 1989 per Gerichtsbeschluss „The Perfect Moment“, eine Retrospektive von Mapplethorpe im Whitney Museum of American Art, verhindern wollte. Bis zu seinem Tode hatte der Künstler an dieser Ausstellung gearbeitet, die eine landesweite politische Hetzkampagne auslöste und die Corcoran Gallery in Washington aus Angst vor Streichung von Zuwendungen veranlasste, auf seine Werkschau zu verzichten. So skandalreich und kontrovers seine Kunst, so skandalös sein Leben. Wie bei wenigen Künstlern vor ihm war seine ausschweifende Sexualität zwischen homoerotischen Begegnungen und sado-masochistischen Orgien Thema seines Werks. Mit Porträts verdiente er Geld, sein Thema war Sexualität. Ausgehend vom Skandal um seine letzte Ausstellung durchschreitet die Dokumentation in chronologischer Abfolge die Stationen in Mapplethorpes Leben, von seiner behüteten Kindheit bis zu seinem frühen Tod im Alter von 42 Jahren. Aussagen von Familie, Freunden, Gönnern, Kunstkritikern, Sammlern und Liebhabern stehen neben intimen Enthüllungen und Bekenntnissen von Robert Mapplethorpe selbst. Bis dato unveröffentlichte Tonaufnahmen von Interviews mit Mapplethorpe konnten erstmalig für den Film nutzbar gemacht werden. „Mapplethorpe: Look at the Pictures“ ist das einzigartige und bewegende Porträt eines schonungslos offenen Ausnahmekünstlers, privat ebenso wie in seinem künstlerischen Schaffen, der die Fotografie zur bildenden Kunst erhob und bis heute für Diskussionen sorgt.
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50:21
Ich bin Herkules DOKUMENTATION, D 2015
Herkules, der mythologische Held der Sage, soll einst in Baile Herculane im Westen Rumäniens geruht haben. Deshalb ist dieser alte Kurort Europas, wo bereits vor Jahrhunderten Könige und Königinnen hinkamen, um ihre edlen Körper in das Heilwasser zu tauchen, nach ihm benannt. Vom alten Glanz ist wenig geblieben. Heute kommen eher ärmere Rumänen zur Kur. In diesem aus der Zeit gefallenen Ort, wo alles nach Herkules benannt ist, dreht sich das Leben um die vergebliche Suche nach ewiger Jugend, um Wellness und Gesundheit. In der Dokumentation führen Mitica, Relu und Gelu, alle drei um die 70 Jahre alt und Selfmade-Masseure, durch diesen „Discount-Garten-Eden“ im Osten Europas. Diese modernen Nachfahren Herkules’ sind Kollegen und Rivalen, wenn sie um Kunden buhlen und ihre Heilmethoden anpreisen. Und als die Stadtverwaltung beschließt, eine neue Herkules-Statue in Auftrag zu geben, ist der gewaltige Mitica sofort dabei – ein wenig in der Hoffnung, selbst Modell stehen zu dürfen. Nach dem schmerzhaften Übergang vom Kommunismus zu Demokratie und Kapitalismus in einer Zeit der Krise steht Baile Herculane für die Suche einer ganzen Gesellschaft nach Wohlbefinden. Jeder der drei Masseure sieht sich als moderner Herkules – und sie alle arbeiten im Akkord am sozialen Körper.
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