Kulenkampffs Schuhe

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Dokumentation

Hans-Joachim Kulenkampff, Peter Alexander und Hans Rosenthal waren die Fernsehhelden der 1960er- und 1970er-Jahre. Ihre Shows versprachen leichte Unterhaltung, heile Welt. Der Dokumentarfilm von Regina Schilling eröffnet eine ganz neue Sicht auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik Deutschland: Es war angetreten, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren, ein unverzichtbarer Ruhepol. Der Dokumentarfilm "Kulenkampffs Schuhe", der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt anhand von zahlreichen Show-Ausschnitten von damals, Interviews, privatem Super-8-Material, historischen Dokumenten und Fotos Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Ein Film, der generationsübergreifend erforscht, wie die Deutschen wurden, was sie sind. Mit Einschaltquoten von 80 Prozent erlebte das Fernsehen in den der 1960er- und 1970er-Jahren goldene Zeiten. Die Familie saß am Samstagabend im Wohnzimmer, alle freuten sich auf "Einer wird gewinnen" mit Hans-Joachim Kulenkampff oder die "Peter-Alexander-Show". Hans-Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren auch die großen Helden der Familie von Regisseurin Regina Schilling. Und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit "Dalli Dalli". Die Quizshows verhießen Entspannung - und die hatte Schillings Vater nötig. Er arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie. Eine Drogerie im Nachkriegsdeutschland? Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Bei der Wehrmacht, in Kriegsgefangenschaft - wie die meisten jungen Männer dieser Generation? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden? Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: erst missbraucht vom Nationalsozialismus, dann eingespannt in das Hamsterrad der Nachkriegszeit, die von Traumatisierungen nichts wusste oder nichts wissen wollte.
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Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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Anne Will POLITIK
Seit September 2007 diskutiert Anne Will mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur über aktuelle Themen. "Politisch denken, persönlich fragen" lautet das Motto der Sendung.
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Mönch auf Probe MENSCHEN Saschas zweiter Versuch mit Gott
Ungewöhnliche, faszinierende, spannende oder rührende Geschichten von Menschen aus dem wahren Leben werden in dieser Reihe zum Besten gegeben. Nicht selten sind sie mehr als überraschend.
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Verliebt in Gott - Warum ein junger Mann Priester werden will GESELLSCHAFT UND SOZIALES
"Als ich ein kleiner Junge war, da kam Papst Benedikt nach Deutschland", schwärmt Nicolas aus Duisburg, "das hat mich so beeindruckt. Da habe ich gesagt, ich möchte auch Papst werden." Dieser Tag hat Nicolas' Leben verändert. Seitdem will er katholischer Priester werden. Er beginnt als Messdiener, studiert Theologie und bewirbt sich zum Priesteramtskandidaten. Ein Leben, das auch Konflikte mit sich bringt. Nicolas verspürt einen tiefen inneren Drang, seinen Lebensweg im Auftrag Gottes zu gehen. "Das muss man im Herzen spüren. Das ist so ein bisschen wie verliebt sein, dass man sich angezogen fühlt von Gott." Nicolas' Eltern und die vier Geschwister sehen seinen Weg kritisch. Seit nun elf Jahren versuchen sie, ihm klarzumachen, dass einige traditionelle katholische Werte - wie die Ablehnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen - und ein Leben ohne Frau und eigene Kinder überhaupt nicht zu ihm als modernen Menschen passen. Der 23-Jährige sagt selbst, dass er ein absoluter Familienmensch ist. Genauso wie er lange Partynächte liebt und im Vergleich zu seinen Ausbildungskollegen einen großen weiblichen Bekanntenkreis hat. "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen! Das hat der heilige Johannes gesagt, und das ist auch mein Motto." Doch nicht nur wegen Gott und seines Glaubens ist der Duisburger überzeugt, Priester werden zu wollen. In keinem anderen Beruf sei die Arbeit so abwechslungsreich: "Ich möchte mit Kindern arbeiten, ich möchte was mit Alten und Kranken machen, ich möchte Familien besuchen, ich möchte von dem erzählen, was ich glaube, was ich lebe, ich möchte auch in die Schulen gehen und da unterrichten. Das macht mir einfach so viel Spaß." Der Film zeigt auch, in welchem ständigen Kampf sich Nicolas befindet. Wenn er mal wieder außerhalb der kirchlichen Ausbildungsstätte mit seinen Freunden in den Kneipen Münsters unterwegs ist, sich wieder einmal verliebt und sein Ausbildungsleiter ihn zum Gehorsam ermahnt, während seine Mutter das Zölibat ablehnt und sich etwas anderes für ihren Sohn wünscht. Schafft er es trotzdem, sich seinen Traum zu erfüllen und Priester zu werden?
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Wunderkinder - Talenta - Schule für Hochbegabte DOKUMENTATION
Etwa zwei Prozent der Schweizer haben einen IQ von 130 und mehr. Sie gelten als "hochbegabt". In Zürich gibt es eine eigene Schule für solche Kinder: die Talenta. Sie ist umstritten. Xaver Heer ist studierter Biologe, zudem ausgebildeter Primar- und Gymnasiallehrer. Er hat einen hochbegabten Sohn und musste feststellen, dass es für solche Kinder keine maßgeschneiderten Schulangebote gab. Sehr wohl aber eine Nachfrage. Also lancierte er 1998 in der Stadt Zürich ein schweizweit einmaliges Pilotprojekt: Unter dem Titel "Talenta" wurden neun hochbegabte Kinder zwischen sieben und zehn Jahren in einer eigenen Klasse unterrichtet. Der Gegenwind aus der staatlichen Bildungswelt war enorm - und ist es geblieben. Dass Hochbegabte unter sich sein sollen, war und ist vielen suspekt. Über 20 Jahre später hat die Talenta ein eigenes Schulhaus im Zürcher Kreis 6 und unterrichtet rund 50 Kinder, allesamt hochbegabt. Die zehnjährige Michelle Jacober ist eines dieser Kinder. Die intellektuelle Überfliegerin aus dem Glarnerland ging gerne in den Kindergarten und freute sich auf die Schule. Dort begannen allerdings bald die Probleme: Michelle war unterfordert und verlor das Interesse am Lernen. Sie begann zu schwänzen, zog sich zurück. Und ihr Gemüt verdunkelte sich zusehends. Das änderte sich erst, als sie an die Talenta wechselte. "Wir haben unsere fröhliche und aufgestellte Tochter wieder", sagt Monika Jacober. Die Talenta ist nicht mehr die einzige Schule für Hochbegabte. Das Angebot ist gewachsen - und steht quer in der Bildungslandschaft, stellt Reporter Simon Christen fest. In der Pädagogik geben die Befürworter einer "inklusiven Beschulung" den Ton an. Hochbegabte, Minderbegabte und alle dazwischen sollen in die gleiche Klasse gehen. Keinen ausschließen, alle einschließen. Inklusion statt Exklusion. Die Talenta sondere Hochbegabte ab und bringe sie um wichtige Lernerfahrungen im Umgang mit sozialer Vielfalt, argumentieren Kritiker. Xaver Heer sieht das ganz anders: "Es konnte mir noch niemand beweisen, dass das, was wir machen, den Kindern schadet." Im Gegenteil, die Kinder, die in seine Schule gingen, seien zufrieden. Und das sei doch die Hauptsache.
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Deutschland von oben 3 LANDSCHAFTSBILD Stadt
"Deutschland von oben 3" zeigt in drei Folgen Schönheiten unseres Landes aus der Vogelperspektive. Die Folge "Stadt" nimmt unsere Metropolen und Kleinstädte ins Visier. Sie entstanden einst zur Versorgung der Menschen. Um Märkte abzuhalten, als Rastplatz oder Zollstation entlang der wichtigsten Handelsrouten. Erstaunlich viele Städte in Deutschland haben Altstädte und Patrizier-Fassaden bis heute erhalten oder wiederaufgebaut. Manche Klein- und Mittelstädte, ob Landshut oder Goslar, Lüneburg oder Soest, Hameln oder der Touristenmagnet Rothenburg ob der Tauber, gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten und reichsten Städten Deutschlands. Landshut an der Isar etwa war weit bedeutender als die heutige Millionenstadt München. Der Auf- und Abstieg von Städten über die Jahrhunderte lässt sich an ihrer heutigen Architektur und ihren Jahresringen aus der Luft besonders gut entdecken. Die Dokumentation erzählt die Erfolgsgeschichten und die Krisen deutscher Städte: von Frankfurt, das seinen dauerhaften Rang einem geografischen Zufall verdankt, über Düsseldorf, das als "Schreibtisch des Ruhrgebiets" Karriere machte, bis hin zum autogerechten Hannover. Von Aachen, wo die meisten deutschen Könige und Kaiser gekrönt wurden, bis nach Köln, das sich bis heute um den berühmten Dom drängt und im Mittelalter die größte Stadt des Heiligen Römischen Reiches war. Wenn der Film-Helikopter über eine der beiden letzten Zechen des Ruhrgebietes fliegt, über die BASF in Ludwigshafen oder das VW-Werk in Wolfsburg, spürt man die Wucht deutscher Industriestädte und erkennt, warum sie nie Regierungs- oder Verwaltungssitz wurden. Ebenso wird beim Flug über Leipzig, Stuttgart oder München schlagartig die Bedeutung der Eisenbahn für die Karrieren unserer Großstädte deutlich: Bahnhöfe und Schienenkörper nehmen bis heute riesige Areale in deutschen Innenstädten ein. Oder sie werden gar zur Lebensader einer Stadt - wie die Schwebebahn in Wuppertal.
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Deutschland von oben 3 LANDSCHAFTSBILD Land
Deutschlands Landschaften - vom Berchtesgadener Land bis zum Elbsandsteingebirge - haben oftmals eine ganz eigene Magie. Der Film führt von den Burgen und endlosen Hügeln des Pfälzer Waldes bis zum Hermannsdenkmal am Teutoburger Wald, von den Schluchten des Harzes zu den Mosaiken der 7000 Aischgründer Karpfenteiche, von den Felstürmen der Fränkischen Schweiz bis zum Weserbergland. Ob Eifel oder Uckermark: Aus der Vogelperspektive versteht man schnell, warum Dichter und Denker, Maler und Märchensammler diesen entlegenen Regionen verfielen. Nur vom Satelliten aus lässt sich erkennen, wie der Einschlag eines Meteoriten im Nördlinger Ries, auf halbem Wege zwischen Stuttgart und München, ein geologisch heute so friedliches Land wie Deutschland geprägt hat. Fast 15 Millionen Jahre ist das her, aber der fast kreisrunde, über 20 Kilometer breite Krater gibt Geologen bis heute Rätsel auf. Eine Animation aus der Perspektive des Satelliten macht den Einschlag des Meteoriten zum ersten Mal vorstellbar. Westlich von Köln springen auf den Satellitenaufnahmen merkwürdig geometrische, graubraune Flecken ins Auge - der Braunkohletagebau im Rheinland, das größten Abbaurevier in Europa. Ein Flug über die Region zeigt Geisterdörfer und Riesenbagger. Andernorts prägen längst Windräder und Solarkraftwerke als künftige Stromlieferanten die Landschaft.
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Deutschland von oben 3 LANDSCHAFTSBILD Fluss
Auf der berühmtesten deutschen Ostseeinsel, auf Rügen, werden die legendären Kreidefelsen aus der Luft vermessen. Per Laser sollen Abbrüche und Erdrutsche kalkulierbarer werden. Am berühmten Kap Arkona versinken inzwischen die letzten Überreste einer mittelalterlichen Tempelburg im Meer. Diese Folge der Reihe "Deutschland von oben" begleitet Archäologen und Vermessungstechniker beim Einsatz an der Ostsee. Die Küste dieses Binnenmeers entfaltet aus der Luft eine verblüffende Schönheit: Inseln und Bodden, Sümpfe und Sandstrände scheinen aus der Luft beinahe kalifornisch - und an schönen Tagen sogar im Türkis der Karibik. An der Nordsee investiert man jedes Jahr Millionen, damit die beliebtesten Ferieninseln der Deutschen nicht von den Gezeiten weggerissen werden. Die Dokumentation zeigt vergangene und zukünftige Küstenveränderungen von Borkum bis Sylt. Es ist ein endloser Kampf gegen Sturmfluten und Strömungen. Die Kamera begleitet auch die Helikopter, die bei Sturm und meterhohen Wellen die Lotsen auf Containerschiffe fliegen und aus der Luft abwinschen. Auch deutsche Flüsse wurden über Jahrhunderte im Zaum gehalten - ausgebaggert oder begradigt, eingedämmt oder aufgestaut. Der Flug über ursprüngliche Flusslandschaften zeigt, was wir damit verloren haben: von den Schluchten am Oberlauf der Donau bis zum badischen Dschungel am Rhein. Auch im Ruhrgebiet waren Flüsse lange nur die Abwasserkanäle der Montanindustrie. Heute werden künstliche Flussbetten gebaut, die die einst stark verschmutzten Flüsse wieder einen natürlich anmutenden Lauf nehmen lassen. Fast alle großen Gewässer, von den Urstromtälern bis zur Ostsee, sind in Deutschland nach den Kälteperioden der Eiszeit entstanden, als sich das Schmelzwasser der Gletscher einen Weg ins Meer suchte. Eine Satelliten-Animation führt 250 000 Jahre in die Vergangenheit und nimmt den Berliner Fernsehturm und Schloss Neuschwanstein mit in die kilometerdicke Eisschicht der Saale-Periode.
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Deutschland von oben 2 DOKUMENTATION Stadt
Deutschland ist von einem Städtenetz überzogen. Neben den großen Metropolen wie Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt gibt es Hunderte von Klein- und Mittelstädten. 85 Prozent der Deutschen leben heute in diesen Großstädten, Städten und Städtchen. Diese Folge aus der zweiten "Deutschland von oben"-Staffel schaut auf Deutschlands Städte und entlockt ihnen die ungewöhnlichsten Perspektiven und manche Geheimnisse. Etwa bei der Fahrt mit dem einzigen deutschen Zeppelin: Eine Mission des Forschungszentrums Jülich misst vom Luftschiff aus die Schadstoffe und ihre Verteilung in der Atmosphäre. Ist die Luft über Frankfurt oder Ludwigshafen tatsächlich schlechter als im Schwarzwald oder in Freiburg? Aus der Luft identifiziert der Luftbild-Archäologe Klaus Leidorf die verschütteten Überreste der ältesten Stadt Deutschlands. Das oberbayerische Manching, in der Nähe von Ingolstadt, war die Großstadt der Kelten. Bis zu 10 000 Menschen lebten hier in der Eisenzeit - mehr als in irgendeiner Stadt nördlich der Alpen. Klaus Leidorf kann bis heute Teile der sieben Kilometer langen Stadtmauern des alten Manching nachweisen. Schon in der Eisenzeit waren die Städte Ausgangspunkt von Wohlstand und Kultur. Doch warum verschwand das alte Oppidum von Manching, das später die Römer übernahmen, für Jahrhunderte von der Bildfläche?
3SAT Doku
Wunder der Baukunst ARCHITEKTUR Heilige Stätten (Folge: 1)
Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder durch ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen. Seit die Menschheit Religionen entwickelte, begeben sich Pilger an heilige Plätze der Kraft und der Anbetung, um mit ihren Göttern in Verbindung zu treten. Im Lauf der Zeit hat die Stärke des Glaubens so in aller Welt beeindruckende Sakralbauten entstehen lassen. Zu ihnen gehören die Pyramiden von Gizeh, Klöster in Bhutan, die Hagia Sophia in Istanbul und Antoni Gaudís Sagrada Familia in Barcelona, an der nach aktueller Planung noch bis ins Jahr 2026 gebaut werden wird, ebenso wie spektakuläre Bauten in Indien und Nepal.
3SAT Doku
Wunder der Baukunst ARCHITEKTUR Wahrzeichen (Folge: 2)
Paris ohne den Eiffelturm ist ebenso undenkbar wie Rio de Janeiro ohne die Christus-Statue, New York ohne die Freiheitsstatue oder Rom ohne das Kolosseum. Diese Bauwerke sind so markant, ihr Anblick ist so einzigartig, dass sie weltweit sofort identifiziert werden können. Sie stehen meist ikonografisch für eine Stadt, die umgekehrt ohne dieses berühmte Wahrzeichen viel von ihrer Identität verlieren würde.
3SAT Doku
Wunder der Baukunst ARCHITEKTUR Brücken (Folge: 3)
Brücken verbinden und führen Menschen zueinander. Einige von ihnen sind mehr als nur Konstruktionen zur Verbesserung der Infrastruktur: Sie sind Meisterwerke der Architektur und der Technik. Nicht selten sind Brücken sogar Wahrzeichen der Orte, an denen sie erbaut wurden: sei es die Karlsbrücke in Prag, die Tower Bridge in London oder die Golden Gate Bridge bei San Francisco. Dafür sorgen oft auch Geschichten, die sich mit den Brücken verbinden.
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heute NACHRICHTEN
Das informative Magazin versorgt die Zuschauer mit aktuellen Meldungen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Kulturzeit MAGAZIN
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Kulenkampffs Schuhe DOKUMENTATION, D 2018
Hans-Joachim Kulenkampff, Peter Alexander und Hans Rosenthal waren die Fernsehhelden der 1960er- und 1970er-Jahre. Ihre Shows versprachen leichte Unterhaltung, heile Welt. Der Dokumentarfilm von Regina Schilling eröffnet eine ganz neue Sicht auf das Unterhaltungsfernsehen der Bundesrepublik Deutschland: Es war angetreten, eine ganze Nation von ihren Kriegstraumata zu therapieren, ein unverzichtbarer Ruhepol. Der Dokumentarfilm "Kulenkampffs Schuhe", der vollständig aus Archivmaterial besteht, zeigt anhand von zahlreichen Show-Ausschnitten von damals, Interviews, privatem Super-8-Material, historischen Dokumenten und Fotos Nachkriegsgeschichte auf überraschende, ungewöhnliche und berührende Art und Weise. Ein Film, der generationsübergreifend erforscht, wie die Deutschen wurden, was sie sind. Mit Einschaltquoten von 80 Prozent erlebte das Fernsehen in den der 1960er- und 1970er-Jahren goldene Zeiten. Die Familie saß am Samstagabend im Wohnzimmer, alle freuten sich auf "Einer wird gewinnen" mit Hans-Joachim Kulenkampff oder die "Peter-Alexander-Show". Hans-Joachim Kulenkampff und Peter Alexander waren auch die großen Helden der Familie von Regisseurin Regina Schilling. Und natürlich, etwas später, Hans Rosenthal mit "Dalli Dalli". Die Quizshows verhießen Entspannung - und die hatte Schillings Vater nötig. Er arbeitete rund um die Uhr in seiner eigenen Drogerie. Eine Drogerie im Nachkriegsdeutschland? Kaum etwas wurde mehr gebraucht: aufräumen, Wunden heilen, reparieren, saubermachen, Schädlinge bekämpfen. Was sahen die Väter der Kinder, die da im Schlafanzug vor dem Fernseher saßen, in den Showmastern? Wussten sie, dass Kulenkampff sich an der Ostfront vier Zehen eigenhändig amputiert hatte? Fragten sie sich, ob Peter Alexander wohl auch bei der Hitlerjugend gewesen war? Bei der Wehrmacht, in Kriegsgefangenschaft - wie die meisten jungen Männer dieser Generation? Hatten sie davon gehört, dass Hans Rosenthal jüdisch war, sich in den Kriegsjahren als Vollwaise in einer Berliner Laube versteckte und jeden Moment damit rechnen musste, deportiert zu werden? Die Showmaster gehörten wie Regina Schillings Vater einer sehr besonderen Generation an: erst missbraucht vom Nationalsozialismus, dann eingespannt in das Hamsterrad der Nachkriegszeit, die von Traumatisierungen nichts wusste oder nichts wissen wollte.
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Der 3satThema Talk DISKUSSION Fernseh-Show und Nazi-Trauma: Sprechen, Verdrängen, Unterhalten
Wie funktioniert kulturelles Gedenken, wie funktioniert Verdrängung? Und welche prägende Rolle spielt dabei das Fernsehen bis heute? Ein "3satThema Talk" zu Fernsehshow und Nazi-Trauma. Zu Gast sind Regina Schilling, Regisseurin und Autorin von "Kulenkampffs Schuhe", Hugo Egon Balder, Moderator, Fernsehproduzent, Musiker, Kabarettist, sowie Harald Jähner, Journalist und Autor des Buches "Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955". Hans-Joachim Kulenkampff und Hans Rosenthal zählen zu den Großen der deutschen Fernsehunterhaltung in der Nachkriegsära. Was kaum jemand wusste: Beide brachten in ihren Shows das eigene Trauma der Nazi-Zeit zur Sprache - oder lächelten es weg. Der Holocaust-Überlebende Hans Rosenthal genauso wie der Wehrmachtssoldat Kulenkampff. Moderatoren, die mit ihrer Geschichte, mit ihren Fernseh-Geschichten, zur Identifikationsfigur einer ganzen, vom Krieg und den Nachkriegswehen gezeichneten Generation wurden.
3SAT Show
Einer wird gewinnen QUIZSHOW
Hans-Joachim Kulenkampff hat als deutscher Showmaster Fernsehgeschichte geschrieben. 3sat zeigt eine Folge der Kulenkampff-Show "Einer wird gewinnen" aus dem Jahr 1966. Von 1964 bis 1987 liefen 82 Folgen der beliebten Quizsendung über die Bildschirme. Seine "zum Prinzip erhobene Kunst der plaudernden Improvisation", mit der Kulenkampff regelmäßig die vorgeschriebene Sendezeit überschritt, machte ihn zum "Kuli der Nation". Erste Bühnenengagements nach dem Krieg ernährten den hungerschlanken Mimen in Bremen, Frankfurt am Main und Zürich so schlecht, dass ihm Hörfunkangebote als Conférencier nur recht sein konnten. Zum Publikumsliebling aber wurde Hans-Joachim Kulenkampff als charmanter und schlagfertiger Showmaster beim Fernsehen. 1953 hatte er sein erstes TV-Quiz "Wer gegen wen?" gestartet.
3SAT Show
Dalli Dalli SPIELSHOW
Insgesamt 153 Ausgaben von "Dalli Dalli", dem von Hans Rosenthal moderierten "Ratespiel für Schnelldenker", liefen von 1971 bis 1986 als Samstagabend-Show im deutschsprachigen Fernsehen. 3sat zeigt die 75. Ausgabe der Quiz-Sendung "Dalli Dalli" vom 9. November 1978. Hans Rosenthal hatte im Vorfeld versucht, diesen Sendetermin, der auf den 40. Jahrestag der Novemberpogrome 1938 fiel, zu verschieben. Dieses Ansinnen wurde vom ZDF jedoch abgelehnt. Hans Rosenthal gab nach und moderierte die Sendung, trug darin allerdings schwarze Kleidung. In den Ratepausen wurde statt Schlagern Opernmusik gespielt.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT
ECO WIRTSCHAFT UND KONSUM
Aktuell und wirtschaftsbezogen zeigt die Sendung, was momentan in der Welt passiert. Während sich zwei der drei Beiträge auf neueste Nachrichten beziehen, findet auch regelmäßig ein Porträt seinen Platz.
3SAT Show
Panorama INFOMAGAZIN
"Auch das ist ... " heißt eine "Panorama"-Serie, in der alle neun österreichischen Bundesländer in ihrer Einzigartigkeit präsentiert werden. Diesmal geht es um Kärnten. Den Anfang machen Ausschnitte aus "Quiz in Rot-Weiß Rot", bei denen man sein Wissen über Kärnten testen kann. Eine Miss Klagenfurt und Skifahrer Franz Klammer stellen die - nicht ganz so schwierigen - Fragen. Ein Beitrag aus einem "Österreich-Bild" 1979 porträtiert einen 90-jährigen Postmeister, der kurz nach dem Zweiten Weltkrieg offiziell in Pension gegangen ist, aber inoffiziell nie aufgehört hat. Der Beruf des Köhlers ist praktisch ausgestorben. Der letzte Köhler Kärntens erzählte im Jahre 1975, wie ein Meiler mühsam von Hand zu bauen ist. Viel mit seinen bloßen Händen gearbeitet hat auch Johann Elbe aus Globasnitz: Er hat sich in seiner Heimatgemeinde in jahrelanger Arbeit sein eigenes, riesiges Märchenschloss gebaut. In einem Sketch der Sendung "WIR" versucht schließlich der strenge Lehrer Erwin Steinhauer, seinem unbelehrbaren Schüler Lukas Resetarits Kärntner Ausdrucksweisen zu vermitteln.
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Wunder der Baukunst ARCHITEKTUR Heilige Stätten (Folge: 1)
Durch alle Jahrhunderte hinweg errichteten geniale Baumeister Monumente, die durch ihre Wucht, ihre schiere Größe oder durch ihre Schönheit bis heute Staunen und Bewunderung auslösen. Seit die Menschheit Religionen entwickelte, begeben sich Pilger an heilige Plätze der Kraft und der Anbetung, um mit ihren Göttern in Verbindung zu treten. Im Lauf der Zeit hat die Stärke des Glaubens so in aller Welt beeindruckende Sakralbauten entstehen lassen. Zu ihnen gehören die Pyramiden von Gizeh, Klöster in Bhutan, die Hagia Sophia in Istanbul und Antoni Gaudís Sagrada Familia in Barcelona, an der nach aktueller Planung noch bis ins Jahr 2026 gebaut werden wird, ebenso wie spektakuläre Bauten in Indien und Nepal.
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Wunder der Baukunst ARCHITEKTUR Wahrzeichen (Folge: 2)
Paris ohne den Eiffelturm ist ebenso undenkbar wie Rio de Janeiro ohne die Christus-Statue, New York ohne die Freiheitsstatue oder Rom ohne das Kolosseum. Diese Bauwerke sind so markant, ihr Anblick so einzigartig, dass sie weltweit sofort identifiziert werden können. Sie stehen meist ikonografisch für eine Stadt, die umgekehrt ohne dieses berühmte Wahrzeichen viel von ihrer Identität verlieren würde.
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Wunder der Baukunst ARCHITEKTUR Brücken (Folge: 3)
Brücken verbinden und führen Menschen zueinander. Einige von ihnen sind mehr als nur Konstruktionen zur Verbesserung der Infrastruktur: Sie sind Meisterwerke der Architektur und der Technik. Nicht selten sind Brücken sogar Wahrzeichen der Orte, an denen sie erbaut wurden: sei es die Karlsbrücke in Prag, die Tower Bridge in London oder die Golden Gate Bridge bei San Francisco. Dafür sorgen oft auch Geschichten, die sich mit den Brücken verbinden.
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Europas schönste Parks PFLANZEN Stockholm - Königlicher Nationalstadtpark
Der Königliche Nationalstadtpark in Stockholm, der erste Nationalpark im Herzen einer Großstadt, lockt mit seinen knapp 30 Quadratkilometern wilder Natur und Kulturlandschaft. Mit seinen alten Eichenwäldern, Küstenstreifen und Binnengewässern lockt er jährlich Hunderttausende Besucher an die frische Luft. Der Nationalstadtpark auf der Halbinsel Djurgården ist nur einen Spaziergang von Stadtzentrum Stockholms entfernt. Djurgården, zu Deutsch "Tiergarten", war früher das exklusive Jagdgebiet der schwedischen Königsfamilie. Seit seiner Öffnung für die Allgemeinheit hat er sich in ein wahres Ausflugsparadies verwandelt. In Skansen, dem ältesten Freilichtmuseum der Welt, lässt sich durch 500 Jahre schwedische Geschichte wandeln. Charlotte Ahnlund und ihr Team aus Museumspädagogen sorgen dort täglich dafür, dass Geschichte zum einzigartigen Erlebnis wird. Bei einem Besuch im Sommer erfährt man, dass früher von den wilden Gärten Rosendals aus das Königshaus mit frischen Lebensmitteln beliefert wurde. Heute hält der junge Gärtner Niklas Karlsson das Erbe der Gärten am Leben. Im Zentrum Stockholms zeigt der zweifache BMX-Weltmeister Andreas Lindqvist in der sommerlichen Idylle des Nationalstadtparks in der goldenen Abendsonne seine Kunststücke. Ein Besuch im Herbst führt über Djurgården weiter in den Norden des Parks zum Hagapark, dem ersten schwedischen Landschaftspark nach englischem Vorbild. Der Landschaftsarchitekt Kolbjörn Wærn kümmert sich hier mit viel Gespür und scharfem Auge um die historischen Dimensionen der Anlage. Im Winter kann man mit den Stockholmern über das Eis auf den Gewässern entlang des Nationalstadtparks gleiten. Trotz eisiger Temperaturen zieht es den Maler Jöran Modéer in die Natur, um den Zauber des Nationalstadtparks in leuchtenden Farben festzuhalten. Zum Abschluss der Entdeckungsreise präsentiert der Ballonführer Lars Ekstedt den winterlichen Himmel über dem Königlichen Nationalstadtpark Stockholm. Er ist sich sicher, dass der Park einzigartig ist. Sie sind die Oasen unserer Metropolen: die großen Stadtparks. In ihnen vereinen sich Natur, Kultur und Lebensart eines Landes. Die Reihe porträtiert einige ihrer bekanntesten in Paris, München, London, Stockholm und Rom. Im Wandel der Jahreszeiten, zu Wasser, zu Lande und aus der Luft, unternimmt die Reihe "Europas schönste Parks" einen Spaziergang ins urbane Grün und entdeckt europäische Millionen-Metropolen neu.
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Der Charme Andalusiens LAND UND LEUTE
Andalusien - eine Region Spaniens, in der Traditionen noch gelebt werden. Hier ist alles vereint: andalusische Küche, Kultur, Glanz und Glamour. Andalusien gibt sich selbstbewusst. Tanz und Musik sind ein fester Bestandteil der Kultur. Flamenco-Schulen haben großen Zulauf, und gerade auch junge Leute fühlen sich vom traditionellen Stierkampf angezogen - Torero-Ausbildung inbegriffen. Der ehemalige Jetset-Treff Marbella ist in die Jahre gekommen. Promis kommen kaum mehr in die Stadt, dafür Neureiche - der Massentourismus hat Einzug gehalten. Er ist die Haupteinnahmequelle Andalusiens, eine Region, die auch ihre Schattenseiten hat. Dazu zählt eine hohe Arbeitslosenquote.
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