NETZ NATUR

NETZ NATUR - Pflanzen wie Menschen?

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NETZ NATUR - Pflanzen wie Menschen?

Natur und Umwelt

In unserer Aufmerksamkeit führen Pflanzen buchstäblich ein Stiefmütterchendasein. Aber immer mehr Forschungsergebnisse zeigen, dass wir ihnen damit Unrecht tun. Ein neuer Blick auf die grünen Zeitgenossen gibt nicht nur Vegetariern zu denken. Nur, weil sich Pflanzen kaum aktiv bewegen, gelten sie als unempfindlich: Ohne dass wir Äußerungen von Pflanzen wahrnehmen, sprechen wir ihnen von jeher höhere Eigenschaften ab. In unseren Augen vegetieren sie vor sich hin. Wir glauben nicht, dass sie untereinander und mit ihrer Umwelt aktiv kommunizieren, und wer sagt, dass sie Verwandte erkennen oder Freund und Feind unterscheiden können, wird schnell ins Reich der Esoterik verbannt. Doch wer genau hinschaut, erkennt, dass ein Baum täglich im Kleinformat logistische Probleme löst, wie sie eine Millionenstadt hat: Er braucht Wasser aus dem Boden, das von Milliarden von Wurzelhaaren aufgenommen und über Hochdruckleitungen durch eine Art Supervakuum auf bis zu 30 Meter Höhe in die Kronen gesaugt wird. Triebe in luftiger Höhe brauchen Mineralstoffe, die aus den Wurzeln in alle Teile des Baumes transportiert werden. Umgekehrt produzieren die Blätter wie eine ultramoderne Fabrik mithilfe von Sonnenenergie und aus CO2-Gas in der Luft organisches Material, das zum Wachstum und zum Funktionieren dieses Organismus benötigt wird. Die so hergestellten Zuckermoleküle wandern im Baumstamm abwärts und versorgen die Wurzeln und ihre Verbündeten, die Pilze, mit notwendigen Nährstoffen. Doch die Logistik in diesem gewaltigen, hochkomplizierten Superorganismus ist noch lange nicht alles. Immer mehr Forschungsergebnisse bringen an den Tag, dass Pflanzen fühlende Wesen sind, die ihre Umgebung sehr präzise wahrnehmen und nach ihren Bedürfnissen und nach Umwelteinflüssen reagieren und sinnvoll und effizient handeln. Wenn Birken von Schmetterlingsraupen angegriffen werden, alarmieren sie über Duftstoffe die Bäume in der Nachbarschaft und informieren über denselben Geruch gleichzeitig Vögel - die Feinde der Raupen. Unter der Erde verbinden sich die Wurzeln der meisten Bäume mit speziellen, feinen Pilzgeweben, die für sie Nährstoffe aufbereiten und transportieren und die sie dafür mit Kohlenstoff versorgen. Und Pflanzen bewegen sich doch! Erst der Zeitraffer enthüllt ihre Bewegungen durch Wachstum und durch Druckveränderungen ihrer Zellen. Sie orientieren sich dabei ohne Augen optisch, ohne Nase nach Gerüchen und ohne Nerven nach Berührungen. Seit Jahrmillionen verkörpern sie eine Erscheinungsform des Lebens, die uns bisher weitgehend verborgen geblieben ist, die unsere Zivilisation aber doch unbekümmert nutzt: Land- und Forstwirtschaft machen mit den Pflanzen, was sie wollen - und vergeben sich dabei oft die Chance, dass uns diese Lebewesen in einem partnerschaftlichen Verhältnis weitaus nützlicher sein könnten, als wenn wir sie nach unserem Denken züchten, pflanzen, "maximieren", gentechnisch verändern oder zurechtstutzen.
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NETZ NATUR - Was tun mit der fremden Art?

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Anders als die Väter

Anders als die Väter - Schweizer Bauern setzen auf exotische Tiere

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Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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Diese unterhaltsame Gesprächsrunde mit prominenten Gästen wurde von 1992 bis 2000 an Bord auf der Elbe liegender Schiffe aufgezeichnet. Daher hat sie auch ihren Namen.
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"TV fürs Leben" - so lautet das Motto des Magazins. Dahinter verbirgt sich Informatives aus Bereichen von Religion und Psychologie bis hin zu Gesellschaft und Sozialem.
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Schätze der Welt - Erbe der Menschheit DOKUMENTATION Bellinzona, Schweiz - Tor nach Italien
Südlich des St. Gotthardpasses ist von der Autobahn aus die markante Silhouette von Bellinzona mit den "Tre Castelli" sichtbar. Die drei mittelalterlichen Burgen mit der Sperrmauer sind die Wahrzeichen der Hauptstadt des schweizerischen Kantons Tessin und ein einzigartiges Beispiel einer spätmittelalterlichen Verteidigungsanlage am Fuß eines strategisch wichtigen Alpenpasses. Bellinzona ist heute zu einem Wallfahrtsort für Freunde der modernen Architektur geworden. Die Stadt wird aber ihren lombardischen Charakter und ihr mediterranes Flair nie verlieren und die ursprünglichste Stadt im Kanton Tessin bleiben.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Falklandinseln
Mitten im rauen Südatlantik, rund 400 Kilometer östlich der südamerikanischen Küste, liegen die Falklandinseln, eine Gruppe aus einigen großen und über 700 kleinen und kleinsten Inseln. Weit entfernt von den Kontinenten, bieten sie bis heute eine fast unberührte Natur, zumal viele der Inseln nie von Menschen besiedelt wurden. An den meist rauen und felsigen Küsten brüten unzählige Vögel. Vor allem Pinguine fühlen sich dort wohl. Jeden Sommer erobern sie zu Hunderttausenden die Falklandinseln, um sich zu paaren und eine neue Pinguin-Generation aufzuziehen. Fünf der weltweit 17 Pinguin-Arten bilden dort gigantische Brutkolonien, obwohl ihnen das nicht immer leicht gemacht wird. Häufig müssen sie sich die Strände mit hungrigen Robben teilen. Auf zwei watschelnde Frackträger kommt ein Schaf: Im grasbewachsenen Landesinneren der Inseln leben rund eine halbe Million Schafe, die von Menschen angesiedelt wurden. Die Wollproduzenten sind ganz klar in der Minderheit.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Sie bieten ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart, doch den Schneeaffen macht das nichts aus. Im Norden von Honshu finden sich diese Japanmakaken noch bis in 3000 Metern Höhe. Ihr dichtes Fell schützt sie selbst bei zweistelligen Minusgraden. Und die Affen haben sich eine natürliche Ressource erschlossen, mit deren Hilfe sie auch eisige Temperaturen gut aushalten: warme Quellen. Nur ganz im Norden, auf Hokkaido, ist es den Schneeaffen zu kalt. Dort weht im Winter ein minus 30 Grad Celsius kalter Nordwind, der sibirische Wintergäste wie Riesenseeadler und Mandschurenkraniche nach Japan trägt. Mit dem Frühling feiert ganz Japan die spektakuläre Kirschblüte, "Sakura" genannt. Im Süden der Inseln beginnt die Kirschblüte oft schon im Februar und wandert dann allmählich nach Norden, bis sie Ende April auch Hokkaido erreicht. Die Sakura steht für Schönheit - und Vergänglichkeit. Denn schon nach wenigen Wochen ist die prachtvolle Blüte vorbei. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern viele Fische die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1300 Jahren ihre eigene Tradition: "Ukai". Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer - Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Dort leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch "Marderbären" genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan entfernt, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden dort ihre - für Affen etwas ungewöhnliche - Lieblingsspeise: Krabben. Bis ein junger Makak gelernt hat, wie man Krabben fängt und knackt, braucht er viel Übung. Bis dahin ist es ein frustrierender und oft schmerzhafter Prozess. Im Landesinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills - über 1200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem faszinierende Bewohner wie die nachtaktiven Koboldmakis, winzige Primaten, zu Hause sind, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.
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Wilde Inseln LANDSCHAFTSBILD Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.
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Australien-Saga LANDSCHAFTSBILD Auf den Spuren der Entdecker (Folge: 1)
Terra Australis, das andere Ende der Welt. Der in Sydney geborene Historiker Christopher Clark blickt in dieser Dokumentation humorvoll und kritisch auf "seinen" Kontinent. Clark begibt sich auf die Spuren der großen Entdecker, von James Cook bis zu Ludwig Leichhardt, der zum berühmtesten Deutschen dort wurde. Hier finden Europäer eine fremde Welt: Landschaften, Tiere und Pflanzen, die es nur hier gibt. Die älteste Kultur des Planeten. Australien - ein Kontinent der Extreme. Clark führt durch die unendliche Weite und den Überfluss an unberührter, vielfältiger Natur. Die Regenwälder ziehen sich wie ein grünes Band an der Nord- und Ostküste entlang, einst waren sie noch ausgedehnter und bedeckten fast den halben Kontinent. Heute gibt es hier eine einzigartige Vielfalt von Arten. Manche Lebewesen haben sich seit Millionen von Jahren kaum weiterentwickelt. Sie fanden hier ihre perfekte ökologische Nische, die sich ebenfalls nicht verändert hat. Der deutsche Naturforscher Ludwig Leichhardt war einer der Ersten, der Pflanzen und Tiere des unermesslichen Outback dokumentierte. Professor Clark reist auf dessen Spuren. Leichhardt gelang als Erstem 1845 die Durchquerung des Kontinents. 1848 kehrte er von seiner dritten Reise nicht zurück, sondern blieb in der Wildnis verschollen. Der weltberühmte Historiker Christopher Clark, der heute in Cambridge/England lehrt, schafft uns auch Zugang zur Kultur der Ureinwohner des Landes. Bis vor 200 Jahren lebten nur sie, die Aborigines, in dem Land. Clark zeigt, was von ihren Mythen, ihren Erzählungen erhalten bleibt und wie sie heute leben. Zum Beispiel am Uluru, dem heiligen Berg in der Mitte des Kontinents. Inzwischen ist der schroff aus der Erde ragende Berg zu einer Art Mekka Australiens geworden. Hierher zu reisen hat etwas von einer Pilgerfahrt. Und so ist der Uluru zu einer Nahtstelle zwischen einem neuen und einem uralten Australien geworden.
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Australien-Saga LANDSCHAFTSBILD Von Menschen und Meer (Folge: 2)
Terra Australis, das andere Ende der Welt: Christopher Clark blickt in dieser Dokumentation auf die grandiose Natur des fünften Kontinents. Die Tour beginnt auf der Insel Tasmanien. Clark taucht an der wilden Küste, erforscht die Ökosysteme, die durch Klimaänderungen genauso in Gefahr sind wie das Great Barrier Reef. Und was hat es mit dem "Tasmanischen Teufel" auf sich, den es nur auf dieser Insel gibt? Als vor 200 Jahren die ersten Europäer kamen, wäre es ihnen beinahe gelungen, die Ureinwohner, die hier seit mehr als 10 000 Jahren als Sammler und Jäger lebten, einfach auszurotten. Christopher Clark trifft einen ihrer heutigen Führer. Ein dunkles Kapitel in der Geschichte Tasmaniens ist auch seine Zeit als größte Sträflingskolonie. Ab 1833 wurden britische "Verbrecher" per Schiff ins Gefängnis von Port Arthur gebracht, um dort in völliger Isolation ihre Strafe abzusitzen. Viele von ihnen mussten diese körperlich und seelisch belastende Tortur mit dem Leben bezahlen. Von Tasmanien geht die Reise weiter in das pulsierende Melbourne, das heute als eine der lebenswertesten Metropolen der Welt gilt. Die Stadt erlebte zur Zeit des Goldrausches vor 150 Jahren einen kometenhaften Aufstieg. Der berühmte Historiker Clark, der heute in Cambridge in England lehrt, findet hier die Wurzeln der multikulturellen Gesellschaft, die in Australien herangewachsen ist. Denn alle mussten auf diesem nicht immer einladenden Kontinent zusammenleben und überleben. Ohne Solidarität, ohne Toleranz geht das nicht. Gerade durch die Verschiedenheit seiner Bewohner wurde die Gleichheit auf diesem Kontinent so wichtig. Schließlich stellt Clark uns, nach einem Abstecher zur spektakulären Küstenstraße "Great Ocean Road", seine Heimatstadt Sydney und deren bewegte Geschichte vor.
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heute NACHRICHTEN
Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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3sat-Wetter WETTERBERICHT
Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Tagesschau NACHRICHTEN
Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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NETZ NATUR NATUR UND UMWELT Pflanzen wie Menschen?
In unserer Aufmerksamkeit führen Pflanzen buchstäblich ein Stiefmütterchendasein. Aber immer mehr Forschungsergebnisse zeigen, dass wir ihnen damit Unrecht tun. Ein neuer Blick auf die grünen Zeitgenossen gibt nicht nur Vegetariern zu denken. Nur, weil sich Pflanzen kaum aktiv bewegen, gelten sie als unempfindlich: Ohne dass wir Äußerungen von Pflanzen wahrnehmen, sprechen wir ihnen von jeher höhere Eigenschaften ab. In unseren Augen vegetieren sie vor sich hin. Wir glauben nicht, dass sie untereinander und mit ihrer Umwelt aktiv kommunizieren, und wer sagt, dass sie Verwandte erkennen oder Freund und Feind unterscheiden können, wird schnell ins Reich der Esoterik verbannt. Doch wer genau hinschaut, erkennt, dass ein Baum täglich im Kleinformat logistische Probleme löst, wie sie eine Millionenstadt hat: Er braucht Wasser aus dem Boden, das von Milliarden von Wurzelhaaren aufgenommen und über Hochdruckleitungen durch eine Art Supervakuum auf bis zu 30 Meter Höhe in die Kronen gesaugt wird. Triebe in luftiger Höhe brauchen Mineralstoffe, die aus den Wurzeln in alle Teile des Baumes transportiert werden. Umgekehrt produzieren die Blätter wie eine ultramoderne Fabrik mithilfe von Sonnenenergie und aus CO2-Gas in der Luft organisches Material, das zum Wachstum und zum Funktionieren dieses Organismus benötigt wird. Die so hergestellten Zuckermoleküle wandern im Baumstamm abwärts und versorgen die Wurzeln und ihre Verbündeten, die Pilze, mit notwendigen Nährstoffen. Doch die Logistik in diesem gewaltigen, hochkomplizierten Superorganismus ist noch lange nicht alles. Immer mehr Forschungsergebnisse bringen an den Tag, dass Pflanzen fühlende Wesen sind, die ihre Umgebung sehr präzise wahrnehmen und nach ihren Bedürfnissen und nach Umwelteinflüssen reagieren und sinnvoll und effizient handeln. Wenn Birken von Schmetterlingsraupen angegriffen werden, alarmieren sie über Duftstoffe die Bäume in der Nachbarschaft und informieren über denselben Geruch gleichzeitig Vögel - die Feinde der Raupen. Unter der Erde verbinden sich die Wurzeln der meisten Bäume mit speziellen, feinen Pilzgeweben, die für sie Nährstoffe aufbereiten und transportieren und die sie dafür mit Kohlenstoff versorgen. Und Pflanzen bewegen sich doch! Erst der Zeitraffer enthüllt ihre Bewegungen durch Wachstum und durch Druckveränderungen ihrer Zellen. Sie orientieren sich dabei ohne Augen optisch, ohne Nase nach Gerüchen und ohne Nerven nach Berührungen. Seit Jahrmillionen verkörpern sie eine Erscheinungsform des Lebens, die uns bisher weitgehend verborgen geblieben ist, die unsere Zivilisation aber doch unbekümmert nutzt: Land- und Forstwirtschaft machen mit den Pflanzen, was sie wollen - und vergeben sich dabei oft die Chance, dass uns diese Lebewesen in einem partnerschaftlichen Verhältnis weitaus nützlicher sein könnten, als wenn wir sie nach unserem Denken züchten, pflanzen, "maximieren", gentechnisch verändern oder zurechtstutzen.
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NETZ NATUR NATUR UND UMWELT Was tun mit der fremden Art?
Der globale Handel, grenzenlose Reisetätigkeit und unbedachte Aussetzungsaktionen bringen neue Arten von Pflanzen und Tieren in die Schweiz. Das bereitet Sorgen. Wie geht der Mensch mit den neuen Arten um? Weshalb lösen sie Kontroversen, Ablehnung und Angst aus, und wie sinnvoll ist ihre Bekämpfung? "NETZ NATUR" bietet Einblicke in den Umgang und die Reaktionen der Menschen auf verschleppte Organismen. In einem Tag kann jeder Gegenstand heute durch den Gütertransport an einen beliebigen Ort der Welt gelangen. Oftmals werden bei diesen Transporten Tiere oder Pflanzen aus den Versandländern als blinde Passagiere mitverschickt. Manchmal überleben sie im Ankunftsland und machen sich selbstständig, wenn es ihnen dort gefällt. Ab und zu stellen derartige Neuankömmlinge ihren neuen Lebensraum gehörig auf den Kopf, vermehren sich schnell, tragen Krankheiten in sich oder gefährden schützenswerte einheimische Pflanzen und Tiere. Warum ist die Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers den Behörden in der Schweiz den großen Aufwand wert? Und welche Gefahr geht wirklich von dieser Käferart aus? Warum rotten Kantone verwilderte Gartenpflanzen mit viel Aufwand aus, während sie im Detailhandel angeboten und in den Gärten noch regelmäßig ausgepflanzt werden? Und manchmal werden auch ganz offiziell fremdländische Tier- und Pflanzenarten in der Landwirtschaft, in Gärten und oder gar in der freien Natur ausgesetzt. "NETZ NATUR" berichtet über Nebenwirkungen, die eine derartige "biologische Schädlingsbekämpfung" haben kann und erzählt die Geschichte einiger etablierter Neuzugänge, etwa der Asiatische Marienkäfer oder die Bisamratte, und warum schwarze und weiße Schwäne in diesem Land nicht gleich behandelt werden.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Doku
Anders als die Väter DOKUMENTARFILM Schweizer Bauern setzen auf exotische Tiere, CH 2018
Immer öfter trifft man auf Schweizer Bauernhöfen und Weiden auf exotische Tiere wie Bisons, Wasserbüffel, Lamas, Alpakas, Schottische Hochlandrinder oder gar Rentiere. Als kleiner Bauernbetrieb zu überleben, ist schwierig. Neue Konzepte sind gefragt. Doch die Vorbehalte von Behörden und konventionellen Bauern gegenüber den exotischen Tieren sind groß. Mit viel Durchhaltevermögen konnten innovative Bauern aber neue Wege einschlagen. Jahr für Jahr werden Bauernbetriebe eingestellt. Vor allem kleine und konventionell bewirtschaftete Höfe sind vom "Bauernsterben" in der Schweiz betroffen. Doch es gibt viele Bauern, die sich gegen die Misere stemmen. Neben biologischer Produktion haben einige Bauern eine zusätzliche Nische gefunden. Anstatt auf traditionelle Kuhhaltung setzen diese Pioniere auf exotische Tiere wie Bisons, Lamas, Alpakas, Wasserbüffel, Schottische Hochlandrinder oder gar Rentiere. Die auffallenden Herden finden sich verstreut über den Kanton Bern, von Les Prés-d'Orvin im Berner Jura über Uetendorf bei Thun nach Aeschi ob Spiez bis hin nach Schangnau im Emmental. Wie bei den meisten Pionierunternehmungen waren die Anfänge hart, beschwerlich und mit Rückschlägen verbunden. Dessen ungeachtet haben die Bauern sich in ihren Nischen etabliert. Doch ausruhen können und wollen sie sich nicht. Die Filmemacher Markus Baumann und Hugo Sigrist zeigen vier Pionier-Bauernbetriebe im Kanton Bern, die schon im letzten Jahrhundert auf exotische Großviehhaltung umgestellt haben. Vorgestellt werden innovative Bauern, die die Pfade ihrer Väter verließen und einen neuen Weg eingeschlagen haben.
3SAT Doku
Vickys Traum vom Sehen DOKUMENTATION
Vicky war 15, als sie ihr Augenlicht nach einem Unfall verlor. Seit mehr als vier Jahren begleitet "37°" die junge Frau durch ihr Leben - zwischen vielen Tiefschlägen und neuer Hoffnung.
3SAT
10 vor 10 NACHRICHTEN
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
3SAT Show
Sendung ohne Namen INFOMAGAZIN Fortschritt
Das unkonventionelle Sendeformat widmet sich ausgewählten Sujets in kritischen bis ironischen Kommentaren und assoziativen Einspielern. Die Sendung will somit partout in keine Schublade passen.
3SAT Show
Sendung ohne Namen INFOMAGAZIN Angenommen
Das unkonventionelle Sendeformat widmet sich ausgewählten Sujets in kritischen bis ironischen Kommentaren und assoziativen Einspielern. Die Sendung will somit partout in keine Schublade passen.
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The Alan Parsons Symphonic Project: Live in Colombia TALK UND MUSIK
Im August 2013 präsentiert Alan Parsons seine großen Hits "Air mit seiner Tour-Band und dem Medellín Philharmonic Orchestra: die perfekte Verschmelzung von Synthie-Sound und Orchesterklang. Als Tontechniker des Pink-Floyd-Jahrhundertalbums "The Dark Side of the Moon" beginnt die Karriere von Alan Parsons. Als Produzent und Komponist großer Popsongs wie "Eye in the Sky" steht er auf einer Stufe mit Sir Paul McCartney, Brian Wilson und Jeff Lynne.
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Eric Clapton: Live in San Diego ROCK UND POP
Am 15. März 2007 tritt Eric Clapton mit JJ Cale, Robert Cray und vielen anderen musikalischen Gästen in San Diego auf. Es ist Claptons 13. Livealbum, das 2016 als CD veröffentlicht wird. 3sat zeigt die Höhepunkte des Konzerts, über das Clapton in Bezug auf die Mitwirkung von JJ Cale sagt: "Das ist die Verwirklichung dessen, was ich mir immer gewünscht habe: Mit dem Mann auf der Bühne zu stehen, dessen Musik mich inspiriert, so lange ich denken kann."
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Ed Sheeran: Live at Wembley Stadium TALK UND MUSIK
Im Juli 2015 spielt Ed Sheeran im Rahmen seiner "x Tour" vor über 240 000 Fans im Londoner Wembley Stadium. Er ist der erste Solo-Künstler, der Wembley an drei Abenden in Folge füllt. "Ich bin stolz auf ihn", sagt Sir Elton John, der als Überraschungsgast mit Ed den Hit "Don't Go Breaking my Heart" interpretiert und mit Respekt über Eds Show sagt: "Große Hallen habe ich solo mit dem Klavier gespielt, aber für Wembley brauchte ich eine Band."
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Mumford & Sons: Dust and Thunder ROCK UND POP
Am 6. und 7. Februar 2016 spielen Mumford & Sons im Monument Amphitheatre in Pretoria im Rahmen ihrer "Wilder Mind Tour" und präsentieren vor monumentaler Kulisse ihre Hits und ihre Gäste. Als die britischen Folk-Rocker eine Südafrika-Tour planen, erwarten sie wenig Nachfrage. Einige Konzerte sollen es werden, ohne Druck und Erwartungen. Doch die ersten 5000 Tickets sind sofort verkauft, und in Pretoria stehen die Musiker dann vor 50 000 Fans.
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Eagles of Death Metal: Live in Paris KONZERT
Am 16. Februar 2016, drei Monate nach dem Anschlag auf den Konzertsaal Bataclan und die Band in Paris, kehren die Eagles of Death Metal zurück und spielen ein emotionales Konzert. "Ich hoffe, ich kann auf die Bühne gehen und stärker sein als jetzt. Ich will nicht vor allen zusammenbrechen", sagt Sänger Jesse Hughes vor dem streng bewachten Auftritt. Hughes hält durch und setzt ein Zeichen gegen den Terror.
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