Das Geschlecht der Seele - Transmenschen in der Schweiz

Das Geschlecht der Seele - Transmenschen in der Schweiz - Andrea

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Das Geschlecht der Seele - Transmenschen in der Schweiz

Das Geschlecht der Seele - Transmenschen in der Schweiz - Andrea

Sexualität

Schätzungen zufolge leben etwa 40 000 Transmenschen in der Schweiz. Transmenschen fühlen sich nicht dem Geschlecht zugehörig, dem sie bei der Geburt zugeordnet wurden. Sie identifizieren sich entweder als das andere Geschlecht, als zwischen den Geschlechtern oder als ein bisschen von allem. Sie sind überzeugt: Was zur Identität zählt, ist die Seele, nicht der Körper. Der "DOK"-Zweiteiler hat verschiedenen Transmenschen begleitet. Schon als kleines Kind fühlte sich Andrea von Aesch als Mädchen, obwohl sie unter dem Namen Andreas als Junge großgezogen wurde. Heimlich zog Andreas die Kleider seiner Mutter an. Bis ihn eines Tages der Vater dabei erwischte und mit dem Kinderheim drohte. Über 40 Jahre lang verdrängte Andrea dieses Geheimnis und litt darunter, sich niemandem anvertrauen zu können. Nicht einmal der eigenen Frau Nelly, trotz 25 Jahren Ehe. Abends, wenn Nelly schlief, zog Andreas los, fuhr mit dem Auto an den Waldrand und spazierte durch die Dunkelheit. Manchmal mit etwas Lippenstift, manchmal in einem Rock oder in Stiefeln mit Absätzen. Für Andrea waren diese Momente wie das Öffnen einer Tür in eine andere Welt. Eine Welt, in der sie das sein durfte, was sie immer schon war: eine Frau. Eines Tages entdeckte Nelly die Frauenkleider in der Garage. Sie war sich sicher, dass Andreas eine Geliebte hatte, und es kam zur Konfrontation. Was sie dann erfuhr, war für Nelly ein Schock: Was wird aus ihrer Ehe? Wie wird die Familie reagieren, was werden die Freunde und Nachbarn sagen? Und was bedeuten die Veränderungen für Nelly selbst? Muss sie jetzt lesbisch werden? Andreas heißt jetzt Andrea und nimmt seit zwei Jahren regelmäßig Hormone zu sich. Auch eine geschlechtsangleichende Operation ist geplant. Andrea hat davor keine Angst. Im Gegenteil: Sie freut sich darauf, ihren Körper endlich ihrem weiblichen Geschlecht anzupassen. Inzwischen hat sie sich auch im engeren Familienkreis, bei Freunden und auch beim Arbeitgeber, geoutet. Glücklicherweise kann sie ihren Job fortführen, den sie bereits vor dem Coming-out ausübte: Andrea ist leidenschaftliche Reisebusfahrerin. Manchmal wünscht sich Nelly, Andrea würde sich nicht so schnell verändern, sie fühlt sich ihrem Mann immer noch stark verbunden. Sie ist sich sicher, dass Andreas noch da ist. Irgendwo unter der Haut von Andrea. Andrea sagt, sie liebt ihre Frau. Auch als Frau. Allerdings weiß sie nicht, ob sie sich vielleicht eines Tages in einen Mann verlieben könnte. Trotz der großen Veränderungen und Herausforderungen wollen die beiden zusammenbleiben. Der "DOK"-Film von Béla Batthyany hat das Ehepaar ein Jahr lang auf ihrem Weg begleitet.
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Das Geschlecht der Seele - Transmenschen in der Schweiz

Das Geschlecht der Seele - Transmenschen in der Schweiz - Mann - Frau - Mensch

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Sherlock - Der leere Sarg

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Die schönsten Städte und Gemeinden der deutschsprachigen Alpenländer werden mit der Kamera eingefangen. Dazu gibt es Informationen über die Wetterverhältnisse vor Ort.
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Die Nachrichtensendung des ORF informiert über das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesellschaft. Täglich wird außerdem über Neues aus der Kulturszene berichtet.
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Zukunft des Alterns - Pflege in Niederösterreich DOKUMENTATION
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Alzheimer: Essen gegen das Vergessen DOKUMENTATION
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Tamara Wernlis Spiel REPORTAGE
Für die einen ist sie ein antifeministisches It-Girl der Rechten, für die anderen eine unabhängige Powerfrau mit spitzem Mundwerk: die Schweizer Journalistin Tamara Wernli. Die ehemalige Moderatorin von Telebasel ist heute eine prominente YouTuberin und Kolumnistin bei der "Basler Zeitung". Ihr Fachgebiet: gesellschaftspolitische Reizthemen. Einen Namen machte sie sich mit einer pointierten Haltung zur Feminismus-Debatte. Frauenquoten brauche es nicht, die Lohnungleichheit sei größtenteils von den Frauen selbst verschuldet, viele Frauen seien schlicht zu wenig selbstbewusst und leistungsbereit, um sich in Männerdomänen vorzuwagen, findet die 45-Jährige. Wie kommt die umtriebige Publizistin zu diesen Ansichten? Wie erklärt sie sich, dass sie vor allem von der Rechten Applaus erntet? Diesen Fragen geht die Reporterin Ilona Stämpfli nach. Sie begleitet Wernli nach St. Gallen zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Meinungsfreiheit", schaut ihr bei der Produktion eines ihrer Videos über die Schulter und beobachtet sie als leidenschaftliche Gamerin von "Call of Duty" und als Pokerspielerin. Tamara Wernlis Strategie im Spiel ist die Provokation und Überraschung. "Und wenn es negative Reaktionen gibt - so what? Damit muss man leben. Gewisse Sachen muss man einfach an sich abperlen lassen."
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Die rote Wüste (Folge: 1)
Der Gebirgszug der MacDonnell Ranges, seit 1992 ein Nationalpark, erstreckt sich einige Hundert Kilometer in west-östlicher Richtung durch das sonst flache, wüstenartige Zentrum Australiens. Die fünfteilige Reihe führt durch spektakuläre Nationalparks in die Wildnis Australiens. Die erste Folge besucht den West-MacDonnell-Nationalpark. Aus dessen wüstenartiger Ebene ragen die berühmten abgeschliffenen Sandsteinkuppen von Kata Tjuta und Uluru, früher "The Olgas" und "Ayers Rock" genannt, heraus. Immer wieder wird das vor 350 Millionen Jahren entstandene Gebirge von Flussläufen durchschnitten. Der bekannteste von ihnen ist der Finke River, eines der ältesten Flusssysteme der Welt. Den Aranda-Aborigenes galten die Honigameisen als Leckerbissen, eine vitaminhaltige, süße Nahrung. Diese Art der Ernährung nennt der Australier "Bush Tucker" - Nahrung und Medizin aus der Natur. Ein Experte für Bush Tucker ist der Botaniker Peter Latz, der die Sprache der Aranda beherrscht.
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Die australischen Alpen (Folge: 2)
Die Nationalparks und Naturschutzgebiete Australische Alpen, die sich über drei Bundesstaaten erstrecken, schützt ein durch Erosion rundgeschliffenes Gebirge im Südosten des Kontinents. Durch dessen tiefe Täler fließt der wilde Snowy River, der den Hängen des Mount Kosciuszko entspringt. Im Winter schneit es dort regelmäßig. Es ist das Zuhause des Bergbilchbeutlers, Australiens einziges Beuteltier, das Winterschlaf hält und Vorräte anlegt. Nach der Schneeschmelze benötigt das hamstergroße Tier reichhaltige Nahrung, die in erster Linie aus Bogong-Faltern besteht. Doch die Klimaveränderung gefährdet die Existenz der Bergbilchbeutler. Steht das nahrhafte Futter nicht zum rechten Zeitpunkt zur Verfügung und schmilzt der Schnee bereits vor der Ankunft der Falter, müssen die Bergbilchbeutler verhungern. Am Snowy River leben auch viele Wildpferde, sogenannte Brumbys. Einst waren sie die Reitpferde der australischen Cowboys. Inzwischen sind sie zu einer Plage für die Nationalparks geworden, weil sie mit ihren harten Hufen den Boden zerstören. Als sie von der Parkleitung vorübergehend zum Abschuss freigegeben wurden, war die öffentliche Empörung groß. Nun werden sie mit viel Aufwand eingefangen und verkauft, doch das reduziert den Bestand kaum. Die Brumby-Freunde beharren auf der kulturellen Bedeutung der Pferde und verweisen auf das australische Nationalepos des Dichters Banjo Paterson, der Pferd und Reiter verherrlicht. Glen Symonds und seine Frau Julie nehmen eingefangene Brumbys auf und bilden sie zu Reitpferden für Kinder aus. Das erfordert viel Geduld und Mühe. Im Frühjahr dann, wenn auf den Bergkuppen noch Schnee liegt, kann man dem lautstarken Ritual des Leierschwanzvogels lauschen, der sämtliche aufgeschnappte Vogelstimmen nachzuahmen weiß, oder Graue Riesenkängurus sichten, die auf den hochalpinen Almen Gras fressen.
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Die Insel der Teufel (Folge: 3)
Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben. So leben dort die letzten eierlegenden Säugetiere der Welt, der Ameisenigel und das Schnabeltier. Der Nationalpark "Cradle Mountain-Lake St. Clair" hat zwei Gesichter: Im Winter sind Gipfel und Seen mit Schnee und Eis bedeckt, im Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Aber das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse würden sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Samantha Fox gehört zur "Devil Task Force", die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuß des Cradle-Mountain-Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu sehen und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Der Regenwald (Folge: 4)
Die Korallen des Great Barrier Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran. Von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran "made in Germany". Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als "Juwelen des Dschungels" bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkänguru-Kinder groß.
3SAT Doku
Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Die Küste der Walhaie (Folge: 5)
Das UNESCO-Weltnaturerbe Shark Bay liegt in der Nähe des Ningaloo Riffs an der Westküste Australiens. Jedes Jahr zwischen März und Juni wird die Bucht zum Futterplatz für Walhaie. Die größten Fische der Erde ernähren sich von Plankton und vom eiweißreichen Laich der Korallen. Der Meeresbiologe Mark Meekan kommt seit zehn Jahren an die Küste, um das Geheimnis der Walhaie zu erforschen. In einem ehemaligen Schafstall unweit der Ortschaft Coral Bay richten er und sein Team ihre Forschungsstation ein. Die Filmemacher tauchen mit den Wissenschaftlern zu den Walhaien und beobachten die friedlichen Riesen. Auf einer Landzunge aus tiefrotem Sand schiebt sich der "François Peron National Park" weit in die flachen Gewässer der Shark Bay. Dort befindet sich das Schutzprogramm "Project Eden", ein Paradies für Beuteltiere. Nicole Godfrey arbeitet seit zwölf Jahren an der Aufzucht der letzten Zottel-Hasenkängurus und Kaninchennasenbeutler Australiens, die im Parkgelände ausgesetzt werden sollen. Doch die bekannteste Attraktion von Shark Bay ist der Strand von Monkey Mia. Vor 23 Jahren kam die Meeresforscherin Janet Mann aus den USA erstmals in die Region. Sie hörte von Delfinen, die dort nahe am Strand schwimmen und eine eigene Jagdtechnik entwickelt haben. Sie sah die großartige Chance, die außergewöhnliche Gruppe von Meeressäugern in ihrer natürlichen Umgebung zu erforschen. Die Kamera begleitet sie bei der Beobachtung von jagenden Delfinen, die als einzige Delfinpopulation der Welt Werkzeuge zur Jagd benutzt.
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Abenteuer Neuseeland LAND UND LEUTE Aufbruch der Glücksritter (Folge: 1)
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Abenteuer Neuseeland LAND UND LEUTE Vorstoß ins Unbekannte (Folge: 2)
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Die interaktive Talkshow bietet den Zuschauern via Chat die Möglichkeit zum Mitreden und Fragenstellen. Eine Person darf sogar über Skype-Liveschaltung Lob und Kritik bei den Studiogästen loswerden.
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Immer eine spannende Frage: Wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Gezeigt werden Temperaturentwicklung, Windströmungen und weitere Trends anhand verständlicher Grafiken.
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Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
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Als eine der ältesten noch bestehenden Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen wird das Magazin bereits seit Dezember 1952 ausgestrahlt. Berichtet wird über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland.
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Das Geschlecht der Seele - Transmenschen in der Schweiz SEXUALITÄT Andrea (Folge: 1)
Schätzungen zufolge leben etwa 40 000 Transmenschen in der Schweiz. Transmenschen fühlen sich nicht dem Geschlecht zugehörig, dem sie bei der Geburt zugeordnet wurden. Sie identifizieren sich entweder als das andere Geschlecht, als zwischen den Geschlechtern oder als ein bisschen von allem. Sie sind überzeugt: Was zur Identität zählt, ist die Seele, nicht der Körper. Der "DOK"-Zweiteiler hat verschiedenen Transmenschen begleitet. Schon als kleines Kind fühlte sich Andrea von Aesch als Mädchen, obwohl sie unter dem Namen Andreas als Junge großgezogen wurde. Heimlich zog Andreas die Kleider seiner Mutter an. Bis ihn eines Tages der Vater dabei erwischte und mit dem Kinderheim drohte. Über 40 Jahre lang verdrängte Andrea dieses Geheimnis und litt darunter, sich niemandem anvertrauen zu können. Nicht einmal der eigenen Frau Nelly, trotz 25 Jahren Ehe. Abends, wenn Nelly schlief, zog Andreas los, fuhr mit dem Auto an den Waldrand und spazierte durch die Dunkelheit. Manchmal mit etwas Lippenstift, manchmal in einem Rock oder in Stiefeln mit Absätzen. Für Andrea waren diese Momente wie das Öffnen einer Tür in eine andere Welt. Eine Welt, in der sie das sein durfte, was sie immer schon war: eine Frau. Eines Tages entdeckte Nelly die Frauenkleider in der Garage. Sie war sich sicher, dass Andreas eine Geliebte hatte, und es kam zur Konfrontation. Was sie dann erfuhr, war für Nelly ein Schock: Was wird aus ihrer Ehe? Wie wird die Familie reagieren, was werden die Freunde und Nachbarn sagen? Und was bedeuten die Veränderungen für Nelly selbst? Muss sie jetzt lesbisch werden? Andreas heißt jetzt Andrea und nimmt seit zwei Jahren regelmäßig Hormone zu sich. Auch eine geschlechtsangleichende Operation ist geplant. Andrea hat davor keine Angst. Im Gegenteil: Sie freut sich darauf, ihren Körper endlich ihrem weiblichen Geschlecht anzupassen. Inzwischen hat sie sich auch im engeren Familienkreis, bei Freunden und auch beim Arbeitgeber, geoutet. Glücklicherweise kann sie ihren Job fortführen, den sie bereits vor dem Coming-out ausübte: Andrea ist leidenschaftliche Reisebusfahrerin. Manchmal wünscht sich Nelly, Andrea würde sich nicht so schnell verändern, sie fühlt sich ihrem Mann immer noch stark verbunden. Sie ist sich sicher, dass Andreas noch da ist. Irgendwo unter der Haut von Andrea. Andrea sagt, sie liebt ihre Frau. Auch als Frau. Allerdings weiß sie nicht, ob sie sich vielleicht eines Tages in einen Mann verlieben könnte. Trotz der großen Veränderungen und Herausforderungen wollen die beiden zusammenbleiben. Der "DOK"-Film von Béla Batthyany hat das Ehepaar ein Jahr lang auf ihrem Weg begleitet.
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Das Geschlecht der Seele - Transmenschen in der Schweiz SEXUALITÄT Mann - Frau - Mensch (Folge: 2)
"Ich bin ein Mann", "ich bin eine Frau": Für die meisten Menschen ist diese Aussage eine Selbstverständlichkeit. Doch nicht für alle. Bei Transmenschen stimmt das gefühlte und das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht nicht überein. Der "DOK"-Zweiteiler vermittelt ein differenziertes Bild von Transmenschen in der Schweiz. Nico Gaspari, 43, ist ein Transmann. Er wurde bei der Geburt dem weiblichen Geschlecht zugeordnet und spritzt sich seit 16 Jahren regelmäßig Testosteron. Er trägt einen dichten Bart und hat eine tiefe Stimme. Nico ließ sich damals seine Brüste, die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernen. Heute arbeitet er als Pflegefachkraft in einem Altersheim. Von seiner Transidentität wussten seine Mitarbeitenden lange nichts. Er wollte dies am Arbeitsplatz nicht zum Thema machen. Rechtlich gesehen ist Nico Gaspari dazu nicht verpflichtet. Und rein äußerlich weist nichts darauf hin. Transfrauen haben es diesbezüglich oft schwerer: Caroline Schürch, 55, ist in einem biologisch männlichen Körper geboren. Sie ist groß gewachsen, mit breiten Schultern und einer tiefen Stimme. Daran ändern auch die Hormone nichts, die sie seit ein paar Jahren einnimmt. Früher war sie verheiratet und Vater dreier Kinder. Mit der Transition brach die Familie auseinander, und Caroline verlor ihre Arbeit. Seither ist sie auf Stellensuche. Eine vom Transgender Network Switzerland durchgeführte Befragung aus dem Jahre 2012 zeigt Erschreckendes: Während der Transition, dem Übergang vom Leben als Mann zu jenem als Frau oder umgekehrt, verlieren viele ihre Arbeitsstelle. Die Suizidrate ist bei Transmenschen 40 Mal höher als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Blickt man Simon und Renja Kägi, 22, in die Augen, sieht man einen Bruder und eine Schwester, die sich sehr ähnlich sehen. Was kaum jemand vermutet: Die beiden wurden als eineiige Zwillingsschwestern geboren. Noch heute kann sich Simon an den Ekel erinnern, den er damals als junges Mädchen vor sich selbst hatte: vor den eigenen Brüsten, der Menstruation. In der Schule wurde Simon oft gehänselt, weil er seine Beine nicht rasieren wollte. Noch heute sieht sich Simon als Einzelgänger. Doch er fühlt sich glücklich. Seine männliche Identität gibt ihm Kraft, Schutz und Selbstsicherheit. Schätzungen zufolge leben etwa 40 000 Transmenschen in der Schweiz. Transmenschen fühlen sich nicht dem Geschlecht zugehörig, dem sie bei der Geburt zugeordnet wurden. Sie identifizieren sich entweder als das andere Geschlecht, als zwischen den Geschlechtern oder als ein bisschen von allem. Sie sind überzeugt: Was zur Identität zählt, ist die Seele. Nicht der Körper. Der "DOK"-Zweiteiler hat verschiedenen Transmenschen begleitet.
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ZIB 2 NACHRICHTEN

Die Themen der heutigen ORF-Nachrichten "ZIB 2" Sendung finden Sie hier.

 

 

 

3SAT Serien
Sherlock - Der leere Sarg KRIMIREIHE, GB 2013
Um seinen Gegenspieler Moriarty auszutricksen, musste Sherlock Holmes sein eigenes Ableben vortäuschen. Nun kehrt er zurück, um einen drohenden Terroranschlag in London zu vereiteln. John Watson weiß nicht, ob er sich freuen oder vor Wut platzen soll: Zwei Jahre nach dem vermeintlichen Tod seines Freundes will er Mary einen Heiratsantrag machen, als der Kellner des Nobelrestaurants sich plötzlich als Sherlock zu erkennen gibt. Auf die Mithilfe seines treuen Assistenten muss Sherlock einstweilen verzichten: Watson ist beleidigt, weil er in den tollkühnen Plan nicht eingeweiht wurde - und weil der Detektiv sich über seinen Schnurrbart lustig macht. Der Doktor wird jedoch entführt und so gegen seinen Willen in den Fall involviert. In letzter Sekunde kann Sherlock den Freund aus einem brennenden Scheiterhaufen befreien. Aber wer kidnappte Watson und aus welchem Grund? Auf diese Frage weiß der beste Detektiv aller Zeiten keine Antwort. Unterdessen kommt Sherlock auf die Spur einer Untergrundbewegung - im wortwörtlichen Sinn: In einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel soll eine gigantische Sprengladung gezündet werden, direkt unter Westminster Abbey. Dank seiner genialen Kombinationsgabe können Sherlock und Watson die tickende Zeitbombe kurz vor der Zündung finden. Nach einem Exkurs in seine Gedankenwelt erklärt Sherlock seinem verdutzten Begleiter jedoch, dass er nicht wisse, wie man das Ding entschärft.
3SAT Serien
Mord in bester Gesellschaft - Der Tote im Elchwald KRIMIREIHE, A 2008
Psychiater Wendelin Winter soll an der Universität Lund einen Vortrag über Jagd halten und reist mit seiner Tochter nach Schweden. Bei einer traditionellen Elchjagd geschieht ein Mord. Wendelins kriminalistischer Spürsinn ist gefragt.
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10 vor 10 NACHRICHTEN
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ECO WIRTSCHAFT UND KONSUM
3SAT Show
Panorama INFOMAGAZIN
Eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: "Panorama" zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um Schweine. Schweine sind feinfühlige, intelligente und soziale Lebewesen. In einem Beitrag aus einer "Zeit im Bild" von 1984 erweist sich ein Hausschwein als Lebensretter. Für das häusliche Borstenvieh gibt es auch Mode. Die Outfits präsentierte die "Mini-ZIB" 1989. Damit Schweine schön, fit und gesund bleiben, versucht man es bei den rosigen Vierbeinern mit Akupunktur. Wie das genau geht, zeigte ein "Land und Leute"-Beitrag aus den 1980er-Jahren. Bereits in den 1960er-Jahren war Schweinefleisch das beliebteste Fleisch der Österreicher. Tipps, wie man am besten Schweine zu Hause züchtet, hatte die Sendung "Mit Rat und Tat" 1961 parat. Im Winter, wenn es so richtig saukalt war, gab es den traditionellen "Sautanz", eine harmlose Umschreibung für das Schlachten der Sau am eigenen Hof. Und in der Faschingszeit musste man vor allem auf die Sauschädel achtgeben, wie eine Reportage aus dem Burgenland in den 1970er-Jahren beweist.
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Die rote Wüste (Folge: 1)
Der Gebirgszug der MacDonnell Ranges, seit 1992 ein Nationalpark, erstreckt sich einige Hundert Kilometer in west-östlicher Richtung durch das sonst flache, wüstenartige Zentrum Australiens. Die fünfteilige Reihe führt durch spektakuläre Nationalparks in die Wildnis Australiens. Die erste Folge besucht den West-MacDonnell-Nationalpark. Aus dessen wüstenartiger Ebene ragen die berühmten abgeschliffenen Sandsteinkuppen von Kata Tjuta und Uluru, früher "The Olgas" und "Ayers Rock" genannt, heraus. Immer wieder wird das vor 350 Millionen Jahren entstandene Gebirge von Flussläufen durchschnitten. Der bekannteste von ihnen ist der Finke River, eines der ältesten Flusssysteme der Welt. Den Aranda-Aborigenes galten die Honigameisen als Leckerbissen, eine vitaminhaltige, süße Nahrung. Diese Art der Ernährung nennt der Australier "Bush Tucker" - Nahrung und Medizin aus der Natur. Ein Experte für Bush Tucker ist der Botaniker Peter Latz, der die Sprache der Aranda beherrscht.
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Die australischen Alpen (Folge: 2)
Die Nationalparks und Naturschutzgebiete Australische Alpen, die sich über drei Bundesstaaten erstrecken, schützt ein durch Erosion rundgeschliffenes Gebirge im Südosten des Kontinents. Durch dessen tiefe Täler fließt der wilde Snowy River, der den Hängen des Mount Kosciuszko entspringt. Im Winter schneit es dort regelmäßig. Es ist das Zuhause des Bergbilchbeutlers, Australiens einziges Beuteltier, das Winterschlaf hält und Vorräte anlegt. Nach der Schneeschmelze benötigt das hamstergroße Tier reichhaltige Nahrung, die in erster Linie aus Bogong-Faltern besteht. Doch die Klimaveränderung gefährdet die Existenz der Bergbilchbeutler. Steht das nahrhafte Futter nicht zum rechten Zeitpunkt zur Verfügung und schmilzt der Schnee bereits vor der Ankunft der Falter, müssen die Bergbilchbeutler verhungern. Am Snowy River leben auch viele Wildpferde, sogenannte Brumbys. Einst waren sie die Reitpferde der australischen Cowboys. Inzwischen sind sie zu einer Plage für die Nationalparks geworden, weil sie mit ihren harten Hufen den Boden zerstören. Als sie von der Parkleitung vorübergehend zum Abschuss freigegeben wurden, war die öffentliche Empörung groß. Nun werden sie mit viel Aufwand eingefangen und verkauft, doch das reduziert den Bestand kaum. Die Brumby-Freunde beharren auf der kulturellen Bedeutung der Pferde und verweisen auf das australische Nationalepos des Dichters Banjo Paterson, der Pferd und Reiter verherrlicht. Glen Symonds und seine Frau Julie nehmen eingefangene Brumbys auf und bilden sie zu Reitpferden für Kinder aus. Das erfordert viel Geduld und Mühe. Im Frühjahr dann, wenn auf den Bergkuppen noch Schnee liegt, kann man dem lautstarken Ritual des Leierschwanzvogels lauschen, der sämtliche aufgeschnappte Vogelstimmen nachzuahmen weiß, oder Graue Riesenkängurus sichten, die auf den hochalpinen Almen Gras fressen.
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Die Insel der Teufel
Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben. So leben dort die letzten eierlegenden Säugetiere der Welt, der Ameisenigel und das Schnabeltier. Der Nationalpark "Cradle Mountain-Lake St. Clair" hat zwei Gesichter: Im Winter sind Gipfel und Seen mit Schnee und Eis bedeckt, im Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Aber das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse würden sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Samantha Fox gehört zur "Devil Task Force", die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuß des Cradle-Mountain-Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu sehen und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Der Regenwald (Folge: 4)
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Australiens Nationalparks LAND UND LEUTE Die Küste der Walhaie (Folge: 5)
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